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Mit der Lektüre der "Hundeesser betritt man trostlose Welten, ist dabei aber auch Menschen begegnet, die für sich und die Roma Möglichkeiten einer besseren Zukunft sehen und unbeirrt daran arbeiten. Einer ähnlichen Mischung aus Scheitern und Hoffnung begegnet man auch in den Texten von Erich Hackl. Seine literarische Annäherung an das Soziale und das Politische ist immer eine Biografische. Und damit entsteht in den Texten eine merkwürdige innere Gegenbewegung: Im Rückblick auf ein Leben, das zumeist mit den Stationen des Scheiterns und des Unter-die-Räder-Kommens gekennzeichnet ist, werden die in diesen Personen liegenden Hoffnungen und sozialen Utopien noch einmal wachgerufen. Auch im Rückspiegel des Scheiterns bleibt eine Hoffnung eine Hoffnung. Auch in der Erinnerung an einen gescheiterten Lebensentwurf erfolgt ein Wachhalten des Traums von einer besseren Welt. Im Falle von Erich Hackl und der von ihm Porträtierten ist dieser Traum ein sozialistischer. 18 Lebensskizzen und Lebensentwürfe bietet der Band, großen Revolutionären und kleinen Dienstboten, bekannten Schriftstellern/innen und vergessenen Sonderlingen wird dabei mit gleicher Aufmerksamkeit begegnet. Das Scheitern hat viele Gesichter: bisweilen heroisch im politischen Kampf, häufiger lautlos im komplexen Netz sozialer Ausgrenzung, bisweilen auch ganz privat, wenn z.B. von Eltern die Rede ist, "die ihr Kind zu lieben vergessen" |